Mieterhöhung erhalten — ist das zulässig?
Lade das Schreiben hoch und lass dir aufschlüsseln, worauf sich der Vermieter beruft, was das kostet und welche Fristen laufen.
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Mehrere Dateien möglich · Max. 50 MB pro Datei · PDFs bis 20 SeitenDein Original bleibt lokal. Du schwärzt im Browser, was niemanden etwas angeht — ausgewertet wird ausschließlich die geschwärzte Fassung.
Drei Grenzen, an denen die meisten Erhöhungen scheitern
Erstens die Wartefrist: Seit der letzten Erhöhung müssen in der Regel zwölf Monate vergangen sein, und die Miete muss seit fünfzehn Monaten unverändert sein.
Zweitens die Kappungsgrenze: Innerhalb von drei Jahren darf die Miete meist um höchstens zwanzig Prozent steigen. In Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt sind es nur fünfzehn Prozent — welche Regel bei dir gilt, hängt von der Landesverordnung ab.
Drittens die ortsübliche Vergleichsmiete: Über sie hinaus darf nicht erhöht werden. Der Vermieter muss begründen, woraus er sie ableitet — Mietspiegel, Sachverständigengutachten oder Vergleichswohnungen.
Formfehler sind häufiger als gedacht
Das Schreiben muss in Textform vorliegen, sich an alle im Vertrag genannten Mieter richten und die Erhöhung nachvollziehbar begründen. Fehlt die Begründung oder ist sie unbrauchbar, ist die Erhöhung angreifbar.
Achte außerdem darauf, ob Modernisierungskosten mit einer regulären Erhöhung vermischt werden. Das sind zwei verschiedene Verfahren mit verschiedenen Regeln.
Was BlackDocs dabei übernimmt
Du lädst das Schreiben hoch, schwärzt lokal im Browser, was nicht ausgewertet werden soll, und lässt danach die anonymisierte Fassung analysieren.
Die Auswertung benennt die herangezogene Begründung, rechnet die Steigerung in Prozent aus, prüft sie gegen die genannten Grenzen und weist auf die Zustimmungsfrist hin.
Was du abgleichen solltest
Punkt für Punkt:
- Liegt die letzte Erhöhung mindestens zwölf Monate zurück?
- Bleibt die Steigerung binnen drei Jahren unter der Kappungsgrenze?
- Ist eine nachvollziehbare Begründung beigefügt?
- Sind alle im Mietvertrag genannten Mieter angeschrieben?
- Stimmt die zugrunde gelegte Wohnfläche?
- Werden Modernisierung und reguläre Erhöhung sauber getrennt?
Häufige Fragen
Muss ich einer Mieterhöhung zustimmen?
Bei der Erhöhung auf die ortsübliche Vergleichsmiete brauchst du die Zustimmung — der Vermieter kann sie einklagen, wenn die Erhöhung berechtigt ist. Du hast dafür eine Überlegungsfrist.
Wie viel darf die Miete überhaupt steigen?
In der Regel höchstens zwanzig Prozent in drei Jahren, in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt fünfzehn. Zusätzlich ist die ortsübliche Vergleichsmiete die Obergrenze.
Was passiert, wenn ich nicht reagiere?
Schweigen gilt nicht als Zustimmung, schützt aber auch nicht: Der Vermieter kann nach Ablauf der Frist auf Zustimmung klagen. Reagieren ist besser als abwarten.
BlackDocs ist ein technisches Hilfsmittel und ersetzt keine Rechts-, Steuer-, Finanz- oder Medizinberatung. Die Auswertung hilft beim Verstehen und Einordnen — die Entscheidung bleibt bei dir.